Angekommen haben wir erstmal unsere Sachen in der Herberge verstaut, haben uns umgezogen und sind dann eigentlich auch gleich zum Strand gegangen, wo einige mich eingeschlossen Fußball gespielt haben(Uruguay und Botnia(Finnische Fabrik um die gerade ziemlicher Streit mit Argentinien herrscht(Also der Finne Mika))gegen den Rest der Welt), mit den Wellen gebadet bizcochos gegessen und den Sonnenuntergang angeschaut haben. Danach haben die Betreuer Gemüse und Würstchen gegrillt und wir haben, wie auch alle darauf folgenden Abende, noch bis tief in die Nacht erzählt und viel gelacht. (Hauptsächlich auf Grund von verschiedensten Geschichten Manuels, einem waschechten Berliner Bären.) Am Dienstag sind wir dann den Ganzen Tag(mit Mittagspause) an einen anderen Strand von La Paloma gegangen, wo wir einen toten Seehund gefunden und sonst eigentlich ganz ähnliche Sachen wie am Vortag gemacht haben(eigentlich haben wir jedes Mal an einem anderen Strand ganz ähnliche Sachen gemacht, aber ich könnte das noch gut 4 Wochen länger aushalten). Am Mittwoch sind wir dann nach Cabo Polonio gefahren, einem kleinen Fischerdorf, mit einem atemberaubenden Strand auf der einen und mit noch atemberaubenderen Wanderdünen. Die werden wohl vom Wind so bewegt, dass sie jedes Jahr anders angeordnet sind. Wenn man da geht da fünf Meter weit rein und denkt, man sei in der Wüste und dann dreht man sich um und sieht hinter sich den Atlantik. Und dann gibt es dort noch Felsen wo Seehunde um ihre Sonnenplätze kämpfen. Am Donnerstag haben wir uns zur Abwechslung mal ein bisschen bewegt und einen anderthalbstündigen Strandspaziergang gemacht, bis zu La Pedrera, wo das besondere, die Felsen sind, die aus dem Wasser ragen und wo der Ausblick auf den blauen Ozean, den weißen Strand und eben diese Felsen, einfach nur unglaublich war. Unser letzter Ausflug war am Freitag nach Punta Del Diablo, ebenfalls einem kleinen Fischerdorf, zu dem ich vielleicht auch nochmal mit meiner Gastfamilie fahren werde. Auf dem Weg dahin haben wir eine restaurierte Burg besucht, wo wir eine totlangweilige Führung mitgemacht haben, und noch einen botanischen Garten, wo ich versucht habe, aus einem kleinen Teich Fische mit der Hand herauszuholen, jedoch kläglich gescheitert bin.(Ich hoffe ich bin nicht an diesem Satzgefüge gescheitert). Die letzten beiden anderthalb Tage haben wir dann wieder in La Paloma verbracht, wobei der Samstag Nachmittag durch Gruppenarbeiten zum Thema Uruguay gefüllt wurde und am Abend der "día de la mujer" celebriert wurde, bei dem erst wir 8 Jungen für die gesamte Gruppe von 50 Leuten kochen, Tisch auf- und abdecken, und abwaschen durften und dann in der Nacht noch zur "Miss-Paloma-Wahl" auflaufen durften. Ich hab mein bestes gegeben, aber gegen Manuel/a hatte ich trotz Bikini einfach keine Chance.
Den Rest vom Samstag Abend / den Sonntag Morgen haben wir dann am Strand zugebracht und haben dann Vormittags noch schnell alles aufgeräumt, sind dann Pizza essen gegangen und dann war die geilste Woche meines bisherigen Austauschjahres auch schon wieder vorbei. Dabei waren die ganzen Aktivitäten nur ein Teil davon, der andere Teil war, dass ich unglaublich faszinierende Personen kennen gelernt haben, aus ganz verschiedenen Ländern und dass uns trotzdem alle etwas verbindet.(Wir haben uns zwar größten Teils schon in Buenos Aires wieder gesehen, aber dort war viel zu hektisch für richtige Gespräche)
Fotos findet ihr hier:
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| La Paloma |
(dies ist ein Link, wie auch schon bei Buenos Aires. Das muss ich ja für einige wohl extra sagen, nä Achim ;P)

4 Kommentare:
Lieber Jannis
nachdem ich jetzt geschnallt habe, dass die Fotos als Link zu deinem Picasa Webalbum funktionieren, habe ich mich sehr darüber gefreut, auf diesem Weg mehr über deine Zeit in LaPaloma und Buenos Aires erfahren zu haben. Wir freuen uns, dass es dir wieder gut geht und hoffen, dass du in den Ferien noch das ein oder andere erleben wirst.
Achim
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Lieber Jannis,
nachdem ich mit zwei vorherigen Kommentaren in der Google Nutzeridentitätsbestimmung hängen geblieben bin klappts ja vielleicht diesmal (die drei Punkte sind jedenfalls schon mal gelungen). Deine Strandbilder zeugen ja nicht gerade von Trübsinn - eher irgendwo zwischen Bacardi und H&M Werbung, jedenfalls ausgelassen und mit nett wirkenden Leuten. Mich freuts, dass Du so vielfältiges erleben kannst, mit Hochs und Tiefs wahrscheinlich.
Die Busse und insbesondere die langen Überlandfahrten in ARgentinien habe ich in bester Erinnerung, besonders wenn der Busfahrerassistent zum BingoSpiel rief (und ich einmal schon laut auf Sieg hoffte, dabei allerdings nur die REgeln falsch verstanden hatte). Ich wünsch Dir jetzt auch schöne Advents- und Weihnachtstage, fern von deutschen Dominosteinen und Christstollen und grüße Dich herzlich , feliz navidad (o.ä.)
Martin
vielen dank, da scheint ja noch einiges von deinem Spanisch hängen geblieben zu sein ;)
auch an euch alle:
FELIZ NAVIDAD
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